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Der Leser schreibt mit...

Wenn man sich gelegentlich mit anderen Bücherfreunden über die Geschichten unterhält, die man gelesen hat, dann bekommt man immer wieder den Eindruck, man hätte nicht exakt das selbe Buch gelesen wie der Gesprächspartner. Vielleicht hat man eine andere Übersetzung erwischt oder eine andere Auflage? Vielleicht hat der Autor im Verlauf der Zeit noch ein paar Korrekturen an seine Geschichte vorgenommen oder der Verlag hat ein paar grobe Fehler ausgebügelt? Wenn man den Roman dann im Wortlaut vergleicht, stellt man fest, dass man meist doch tatsächlich die selben Worte gelesen hat. Und dennoch hat sich vor dem inneren Auge eine manchmal gänzlich andere Geschichte entwickelt.

BuchWie ist dies möglich? Der Zauber am geschriebenen Wort liegt darin, dass es (anders als ein Kinofilm) keine fertigen Bilder liefert sondern mit Worten ein ungefähres Bild umschreibt, das durch die eigene Fantasie mit Inhalt gefüllt wird. Die Kunst des Schreibens liegt häufig auch darin, nicht alles auszusprechen. Und erst aus der Kombination der von Autor angelegten Dateils und den Bildern des Lesers ergibt sich die Geschichte. Und diese kann am Ende von Leser zu Leser recht unterschiedlich aussehen. Denn die Bilder, die während des Lesens in uns wachsen, kommen aus unserem eigenen Unterbewusstsein, aus unseren Erlebnissen und Empfindungen. Und je nach Biographie und Erfahrungswerten des Lesers können diese schon recht unterschiedlich ausfallen. Manchmal genügt der Name einer der Charaktere der Geschiche, den wir mit einem realen Menschen assoziieren und schon weicht unser Bild von dieser Romanfigur gänzlich von der Idee des Autoren ab. Dann kann der Autor seine eigene Vorstellung dieses Charakters noch so eingehend beschreiben, der Leser wird bei seinem eigenen Bild bleiben.

AutorDie richtige Mischung aus geschriebenen und verschwiegenen Details spielt beim Schreiben von Geschichten eine nicht unwesentliche Rolle. Nichts ist so langweilig, wie eine Geschichte, die dem Leser einer Betriebsanleitung gleich jede Kleinigkeit vor Augen führt, aber auch eine Handlung, die dem Leser nicht mehr vermittelt werden kann, weil sie zu viele Gedanken, die (wenn überhaupt) nur noch dem Autoren bekannt sind, verschweigt kann den Spaß beim Lesen vermindern. Um die Kunst des Schreibens zu erlernen, sollte man das auch tun. Ein guter Schriftsteller wird weder als solcher geboren, noch kann man die eigene Fantasie entfalten, indem man sich in harter Arbeit mit dem bloßen Handwerk moderner Romankunst auseinander setzt. Manchmal ist eine Geschichte, die von der Leidenschaft des Autors getragen wird viel interessanter zu lesen als die bloße technische Handwerkskunst, der man als Leser heute manchmal all zu häufig begegnet. Das Portal homepin.net kann dabei helfen, die eigenen Fertigkeiten als Autor einmal zu testen. Die Themenvielfalt auf dieser Website sind kaum Grenzen gesetzt und die Vielzahl an Suchenden im Internet trägt immer dazu bei, dass ein interessanter Text, der online veröffentlicht worden ist, auch eines Tages (oder schon sehr früh) seinen Leser findet.

(c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de (Grafiken: Buch, Leser)

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