Sparen für später
von Andreas Mettler am 21.10.2008 Die staatliche Rentenversicherung wird nicht mehr ausreichen, um den eigenen Ruhestand abzusichern und im besten Falle reichen, um im Alter nicht in Armut leben zu müssen. Steigende Lebenserwartungen, medizinischer Fortschritt und die weniger werdenden Kinder, die in der Republik geboren werden führen seit Jahren dazu, dass die gesetzlichen Ansprüche aus der Rentenversicherung immer schmaler werden und nicht mehr als eine Grundsicherung darstellen. Eigeninitiative ist also notwendig, wer nicht mit dem berühmten goldenen Löffel geboren wurde, der tut gut daran, möglichst frühzeitig in die eigene Altersversorgung zu investieren und sich selbstständig abzusichern. Eine Möglichkeit stellen dabei Absicherungen durch beispielsweise eine Immobilie dar, durch ein funktionierendes Geschäft, das eine regelmäßige Pacht abwirft, oder, und das dürfte für den Großteil der Bevölkerung eher in Frage kommen, die Vorsorge mit einem Sparvertrag, wie eine Lebensversicherung oder die so genannte Riester Rente. Die nach dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester benannte private Zusatzversicherung bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit, staatlich bezuschusst eine Kapitalrücklage anzusparen, deren Einlagen zudem steuerlich geltend gemacht werden können. In vielen Fällen zudem die Belastung an Einkommensteuer für den Sparer senkt. Diese Rente wurde 2002 eingeführt und wird seitdem in zunehmendem Maße von der Bevölkerung genutzt, wie die steigende Anzahl an Verträgen und auch an Anbietern dieses Modells zeigen. Zudem wird durch dieses Modell die Eigenverantwortung jedes einzelnen gestärkt, auch wenn die finanziellen Belastungen, die zu Zeiten der Berufstätigkeit geleistet werden müssen, sicherlich nicht in jedem Fall ohne Probleme zu leisten sind. Doch für die eigene Altersversorgung ist bei der Riester Rente das Geld gut investiert und wird im Alter Armut verhindern können.
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