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Internationale Teams managen

von Andreas Mettler am 03.12.2008
Es war bis vor einigen Jahrzehnten fast undenkbar, dass Telefone mobil transportabel sein könnten und mit den heute vertrauten zusätzlichen Funktionen wie Kamera oder der Speicherung von Musik und Daten ausgestattet sein würden. Und auch eine Videokonferenz, also die standortunabhängige Vernetzung von Gesprächsteilnehmern mit Akustik und visuellen Übertragungen schien lange Zukunftsmusik zu sein, die ausschließlich den Regierungen von Weltmächten vorbehalten wäre. Doch durch die Verbreitung von breitbandigen Internetanschlüssen, durch die Weiterentwicklung der Technik für Videokonferenzen, also Kameras, Mikrofone und Übertragungsprotokolle, ist diese Art der Kommunikation immer weiter verbreitet und leistet sowohl im beruflichen Kontext, aber auch im privaten Umfeld ihren Dienst. Dabei wird ein privater Anwender, der seinen Gesprächspartner nicht nur lesen oder hören, sondern auch sehen will, vermutlich kaum auf das Angebot, eine Videokonferenz als Dienstleistung einzukaufen zurückgreifen, da die Ausstattung von handelsüblichen Laptops oder Desktoprechnern ausreichend ist, um in akzeptabler Qualität miteinander zu kommunizieren, zu chatten, wie es neudeutsch genannt wird. Doch im geschäftlichen Umfeld, wenn beispielsweise länderübergreifende Projekte koordiniert werden müssen und die Teilnehmer möglichst effizient miteinander in Kontakt treten und bleiben wollen, kann die Nutzung eines Dienstleisters eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung sein, will man nicht die gesamte notwendige Infrastruktur flächendeckend ausrollen und die Administration der Anlage eigenverantwortlich übernehmen. Hier bieten sich klare Vorteile durch weniger gebundenes Kapital, durch beliebige Skalierbarkeit und durch klare Kostenstrukturen, die kalkulierbar und beherrschbar sind und somit einen Wettbewerbsvorteil bieten können, da die Kommunikation international agierender Teams effizient gesteuert werden kann und die finanziellen und zeitlichen Budgets nicht durch Reisetätigkeiten belastet werden. Hierdurch sind Blindleistungen zu reduzieren und dadurch Projektlaufzeiten zu senken.
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