Sanfter Schlaf im Wasserbett
von Andreas Mettler am 12.02.2009 Wie wichtig Schlaf ist, wird einem häufig erst bewusst, wenn man tatsächlich einmal darauf verzichten muss. Nach einer lustigen Partynacht morgens wieder topfit im Büro zu erscheinen, ohne wirklich richtig geschlafen zu haben, ist gar nicht so einfach. Wenn die Ursache für den Schlafmangel weniger spaßig ist, sondern in Ein- oder Durchschlafstörungen begründet liegt, kann das für die Betroffenen schnell zur Qual werden. Die Nächte erscheinen endlos lange, wenn man sich von einer Seite auf die andere dreht und dabei am Wecker sieht, wie spät es eigentlich schon ist. Tagsüber ist man dann müde, gereizt und kann sich nicht konzentrieren. Ziehen sich diese Beschwerden über längere Zeit hin, kann es sogar zu Magenproblemen, Herzkreislauferkrankungen oder Infektanfälligkeit infolge von Immunschwäche kommen. Menschen, die nicht schlafen können, wirken nicht nur abgespannt, sie sehen zumeist auch ungesund und älter aus. Schlafen ist rein wissenschaftlich betrachtet lebensnotwendig. Schlaftabletten sind keine Dauerlösung. Wichtiger ist es, die Ursachen herauszufinden. Dabei sind die Schlafbedingungen ebenfalls zu überprüfen. Ein Bett mit einer guten Matratze kann schon Auswirkungen auf die Schlafgesundheit haben. Besonders rückenfreundlich sind Wasserbetten. Sie werden auch auf medizinischem Gebiet, wie etwa bei Personen mit Brandverletzungen eingesetzt. Andere Gründe für Schlafprobleme können Erkrankungen der Atemwege oder Verdauungsorgane sein. Hormone spielen häufig ebenso eine Rolle. Und natürlich sind psychische Belastungen, wie Stress, Angst oder Depressionen Faktoren, die abgeklärt werden müssen. Nicht zuletzt kann es der schnarchende Partner sein, der einem den Schlaf raubt. In diesem Fall hilft nur ein separates Zimmer oder vielleicht eine ärztliche Behandlung des Lebensgefährten.
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