Mangelnde Hygiene Gefahr für die Gesundheit
von Andreas Mettler am 18.03.2009 Dass ein unhygienisches und verdrecktes Umfeld der Nährboden für die Ausbreitung von Krankheiten und Seuchen ist, war der Menschheit schon in frühesten Zeiten bekannt. Die alten Griechen waren in dieser Hinsicht schon Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung sehr fortschrittlich. Sie verfügten nicht nur über eine ausgeklügelte Kanalisation, sondern hatten auch Bäder und Toiletten, wie in der Stadt Athen zu sehen ist. Dennoch blieb Athen später nicht vor dem „Schwarzen Tod“ verschont. Das lag vor allem am Unwissen, was die Übertragung betraf. Der berühmte Arzt Hippokrates war ebenso machtlos und hatte nur die Möglichkeit, Aufzeichnungen über Symptome und Verlauf anzufertigen. Da es keinerlei wirksame Behandlung gab, konnte er nur auf vorbeugende Maßnahmen, wie Hygiene, Sauberkeit und gesunde Lebensweise hinweisen. Im Mittelalter ließen die Hygienebestimmungen sehr zu wünschen übrig. In den Städten herrschte ein unerträglicher Gestank. Kot und Abwasser sammelten sich auf den Straßen, was der Ausbreitung der Pest entgegenkam. Fast lächerlich erscheint es, dass die Menschen versuchten mit Wohlgerüchen und Parfüm, die Gerüche zu überdecken und so der Seuche entgegenzuwirken. Pestärzte trugen Masken. Sie wagten in Gegenwart der Patienten kaum zu atmen oder zu schlucken und suchten ebenfalls Schutz in Parfüm und Essigwasser. Dennoch forderte die Pest unzählige Todesopfer. Solche erheblichen Defizite in der Sauberkeit sind heutzutage hier glücklicherweise nicht mehr denkbar. Doch auch der Einsatz von zu viel Chemie beim Putzen kann sich negativ auswirken. Inzwischen gibt es Anbieter wie Jemako, die Produkte empfehlen, welche mithilfe der physikalischen Eigenschaften die Reinigung vereinfachen. Putzmittel und Gesundheit gehören zwar zusammen, dennoch sollten Reinigungsmittel bedacht und wohldosiert eingesetzt werden.
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