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Surfen, Wellenreiten, Spaß

von Mathias Janutsch am 26.03.2009
Joel Parkinson, Profisurfer, konnte zum Tourauftakt des Quiksilver Pro-Contest an der Goldküste überzeugen und gewann mit überzeugender Leistung das Halbfinale gegen den Australier Mick Fanning. Trotz Heimvorteil gelang es Fanning nicht, an diesem Tag zu trumpfen. Parkinson witterte die Chance auf den Gesamtsieg in der ersten Runde. Im Finale legte er eine waghalsige Nummer hin, gegen die der Brasilianer Adriano de Souza nichts entgegen zu setzen hatte. Parkinson hat seinen Weg zum ersten Ziel mit Bravur gemeistert.
Der Contest fand auch unter deutscher Beteiligung statt. Marlon Lipke, der Deutsch- Portugiese, war der einzige Deutsche, der ins Rennen ging, doch die Leistungen entsprachen nicht den Vorstellungen der Wettkampfrichter. Mit 225 Punkten belegte Marlon den 32, Platz, doch er muss keinen Flug nach Hause buchen, da der Wettbewerb noch weiterläuft. Es ist lediglich eine schlechte Ausgangsposition für die nächsten Ritte an anderen Schauplätzen.
Der weltberühmte, neunmalige Weltmeister, Kelly Slater, genoss seine eigene Erscheinung und überzeugte nur bei der Auswahl seiner Boards. Seine Experimentierfreudigkeit wirkte sich, zu seinem Nachteil, auf das Endergebnis des Contests aus. Die Unentschlossenheit des weltbesten Wellenreiters besiegelte sein Schicksal zu einem sehr frühen Zeitpunkt.
In der dritten Runde waren deutliche, erstaunte Blicke in allen Himmelsrichtungen zu erkennen. Slater war draußen und somit konnte er nicht weiter punkten.
In diesem Jahr gibt es viele neue Gesichter im Wasser, deshalb wird es ein äußerst, spannender Wettbewerb. Kelly Slater muss sich anstrengen, wenn er den Wettkampf zum zehnten Mal für sich entscheiden will. Der nächste Tourstop findet in „Bells Beach“ statt.
Der Ort zieht Touristen an wie ein Magnet, weil die Umgebung traumhaft schön ist.
Erfahrene Surfer hatten an diesem Schauplatz bereits das ein oder andere Problem, weil spitzkantige Riffe einen Ritt über das Wasser immens erschweren. Man sollte nur mit sehr viel Erfahrung in dieses Gewässer steigen.
Das „Rip Curl Pro“ in „Bells Beach“ gehört unter anderem zu den erfolgreichsten, australischen Sportarten.





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