Produkte aus anthroposophischem Geist
von Andreas Mettler am 24.06.2009 Die Weleda AG, eine schweizerische Unternehmensgruppe mit Sitz in Arlesheim bei Basel ist bekannt für hochwertige Arzneimittel und Kosmetik. Ein Unternehmen, das in 50 Ländern tätig ist und heute mehr als 1800 Mitarbeiter angestellt hat. Weleda ist bekannt für ihre hervorragenden kosmetischen Präparate, die ausschließlich aus Inhaltstoffen aus biologisch-dynamischem Anbau hergestellt werden. Wobei hier besonders strenge Kriterien an Anbau und Qualität gestellt werden, die über die Anforderungen an den normalen Bio-Anbau hinaus gehen. Die Produkte werden nach den Regeln des Demeter-Anbaus hergestellt, die zurückgehen auf den großen österreichischen Esoteriker Rudolf Steiner. Steiner ist auch Spiritus rector und Begründer der Weleda AG. Im Jahre 1921 gründete er mit der Ärztin Ita Wegmann das Unternehmen als einen pharmazeutischen Laborbetrieb mit eigenem Heilpflanzengarten . Schon ein Jahr später, 1922, wurden erstmals Heilmittel der Weleda AG angemeldet. 1928 wurde der Name Weleda dann markenrechtlich geschützt. Der Name Weleda geht auf die Figur der germanischen Seherin und Heilerin Veleda zurück. Rudolf Steiner, vor allem bekannt als Begründer der Anthroposophie, entwickelte mit Ita Wegmann auch die bis heute fortentwickelte anthroposophische Medizin. Mit ihrer medizinisch-anthroposophischen Schrift „Grundlegendes zur Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen“ lieferten sie die Grundlage für die Ausbildung der anthroposophisch arbeitenden Ärzte, bis heute. Das Unternehmen Weleda ist bis heute streng dem Geist Rudolf Steiner verpflichtet und betreibt den größten Heilpflanzengarten Europas, natürlich nach biologisch dynamischen Grundsätzen. Aus den angebauten Pflanzen entstehen dann die Weleda-Tinkturen, Arzneimittel und Kosmetika. Heute werden von Weleda mehr als 100 kosmetische Produkte und über 1400 Medikamente hergestellt. Weleda ist zum drittgrößten Hersteller für Babypflege-Produkte herangewachsen und wurde 2005 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Bundesfamilienministerin Renate Schmidt mit dem „Innovativpreis für zukunftsweisende familienorientierte Maßnahmen“ geehrt.
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