Lebenslang lernen
von Andreas Mettler am 15.09.2009 Die Karriereleiter ist nicht unbedingt schnurgerade und immer nur in die Höhe gehend. Nicht selten ergeben sich im Rückblick, auch bei sehr erfolgreichen Biographien von berühmten Persönlichkeiten, Schritte zur Seite, Zeiten von Stagnation oder auch Rückschläge und Scheitern. Für junge und erfolgsorientierte Einsteiger in den Arbeitsmarkt ist es daher wichtig, die Karriere zu planen und sich vor Augen zu führen, dass mit der Ausbildung oder dem Erreichen eines akademischen Grades erst der Beginn einer lebenslangen Phase des Lernens eingeleitet wurde. Gerade im Beruf ist die Weiterbildung eine permanente Aufgabe, und so sollte man als junger Berufseinsteiger jede Chance nutzen und ergreifen, die einem Schulung und Weiterbildung ermöglicht. Denn Wissen ist heute wichtiger denn je, und ohne Erfahrung, also in Können verwandeltes Wissen, ist es nur ein theoretisches Werkzeug, das sein Potenzial nicht voll entfalten kann. Diese Erfahrung machen mittlerweile immer mehr Arbeitnehmer ab Ende 40, denn sie werden von vielen Unternehmen mittlerweile hofiert und besonders umworben. Denn im Vergleich zu den Berufsanfängern bieten die reiferen Arbeitnehmer den Unternehmen viele Vorteile, Gelassenheit, eine gefestigte Perspektive, die langfristiger ausgelegt sein dürfte, als bei vielen Jüngeren und generell die Erfahrung im Beruf und im Umgang mit verschiedenen Stressfaktoren, sind klare Argumente für die reiferen Arbeitnehmer. Dennoch besteht auch hier die Notwendigkeit, sich z.B. mit einem geeigneten Seminar oder einer Fortbildung weiter zu bilden und die Qualifikation zu erneuern, an neue Gegebenheiten und Möglichkeiten anzupassen.
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