Strom für Industrie und Wirtschaft
von Andreas Mettler am 21.10.2009 Der Strommarkt hat in den letzten Jahren eine massive Veränderung dergestalt erfahren, dass alte Monopole und regionale Bindungen aufgehoben und der Strommarkt als Ganzes liberalisiert wurde. Hierdurch ergeben sich für den Verbraucher ebenso wie für Unternehmen die Möglichkeiten, den Stromanbieter frei zu wählen und ihn auch zu wechseln, sofern ein anderer als der regionale Anbieter bessere Konditionen anbietet. Da dieses nicht so selten der Fall ist, haben schon viele Privathaushalte den Anbieter gewechselt, und auch in Unternehmen wird dieser Kostenfaktor immer öfter kritisch beäugt und ein Wechsel projektiert. So gibt es unterschiedliche Strompreise für die Industrie, je nach dem, welche Mengen im Jahr abgenommen werden, und zu welchen Zeiten diese anfallen. Doch während für private Haushalte vor allem die Kosten für die Verbrauchseinheit von Relevanz sein dürften, oder die Gesamtkosten bei einem angenommenen Verbrauch, gelten in der Industrie noch weitere Faktoren als entscheidend für einen Wechsel, etwa Referenzkunden, der Servicegrad oder die Erfahrung mit dem eigenen Geschäftsfeld und die daraus erwachsenden Anforderungen an den Stromanbieter. Diese Faktoren fließen in eine Machbarkeitsanalyse ein und werden Teil der Fragen, die die Berater der jeweiligen Unternehmen beantworten müssen, denn eine reine Kostenbetrachtung geht oftmals nicht weit genug, auch wenn diese natürlich eine entscheidende Komponente bei der Auswahl ist und bleibt. Ein guter Berater wird daher neben den Kosten auch die anderen Faktoren berücksichtigen, die richtigen Fragen stellen und dann ein Angebot unterbreiten, das für das Unternehmen maßgeschneidert passt.
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