Mit neuen Trainingsmethoden aus der Krise
von Andreas Mettler am 02.12.2009 In einer Wirtschaftskrise werden nicht zuletzt auch die Leitungen der verschiedenen Betriebe kritisch betrachtet. Sind die Damen und Herren der Chefetage echte Leadership Manager und können so das Beste für Unternehmen und Mitarbeiter herausholen oder tendieren sie eher dazu, die eigenen Schäfchen als erstes ins Trockene zu bringen? Arbeiten sie mit ihren Untergebenen zusammen oder üben sie eine reine Aufsichts-, Kontroll- und Verwaltungsaufgabe aus? Reicht es in der heutigen Zeit noch aus, Arbeitsaufträge zu verteilen und auf das entsprechende Ergebnis in der entsprechenden Zeit zu warten? Darüber soll in neuartigen Trainings nachgedacht und der Einzelne auf den richtigen Weg gebracht werden. Der Teamcoach schickt seine Teilnehmer dabei nicht in die Wüste, wie so viele Artikel über Missmanagement in den letzten Wochen und Monaten verbreiten, sondern er nimmt sie mit auf eine Almhütte. Berge, Abgeschiedenheit und ein unvergleichlicher Aus- und Einblick in die Natur soll dafür sorgen, dass gewohnte Bahnen verlassen und neue Wege beschritten werden. Nicht die Kontrolle und Verwaltung von Mitarbeitern, Erträgen und Situationen steht im Vordergrund sondern innovative Ansätze, mit denen der Teilnehmer dieser Trainings seinen Blick eher auf Förderung als auf Forderung lenken soll. Statt Doppelarbeit soll der Informationsfluss innerhalb der Führungsriege ebenso wie auf der Arbeitsebene vorrangig behandelt werden, die erarbeiteten Lösungen werden nicht nur als momentane Abhilfe gesehen sondern auf ihre Nachhaltigkeit überprüft. Von dem Denkansatz „das wurde doch schon immer so gelöst“ soll sich dauerhaft gelöst, so genanntes Out - of - the - box - Denken gelernt und umgesetzt werden. Eine interessante neue Möglichkeit für Unternehmen, ihre Führungsriege neu zu strukturieren.
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