Waagen in der Industrie
von Andreas Mettler am 05.01.2010 Bei Industriewaagen wird eine spezielle Wägetechnik eingesetzt, die die physikalische Kraft nutzen. Kraft ist hierbei die zeitliche Auswirkung von einem Impuls, die den Bewegungszustand eines Körpers verändert. Dieses kann man sich mit speziellen Kraftaufnehmern zu Nutze machen und diese entsprechend mit Messgeräten verknüpfen, um so die Veränderung zu skalieren und damit messbar zu machen. Wir die Skalierung dann nicht in der physikalischen Einheit N (für Newton, die Einheit für Kraft) vorgenommen, sondern auf die Masse bezogen, also in Kilogramm oder Tonnen gemessen, dann kann man mit Hilfe solcher Kraftaufnehmer Gewichte messen. Die Kraftaufnehmer (Wägetechnik) werden dabei unterschieden, ob sie auf Zug oder Belastung reagieren und dementsprechend in verschiedenen baulichen Ausführungen produziert. Die Messbereiche können dabei bis in den Bereich von mehreren Tonnen reichen, so dass neben der Ausführung der Messelektronik und der Kraftaufnehmer selber auch die Peripherie entsprechend gestaltet sein muss, um die Belastungen auszuhalten. Die klassische Form einer solchen Wägezelle ist dabei die so genannte Stab-Zelle, für andere Anwendungsbereiche gibt es auch Ausführungen in S-Form oder kundenindividuelle Bauarten. Wenn man Last nur auf Druck überprüfen will oder muss, kann man auf einen Gewichtssensor zurückgreifen, der die Druckbelastung genau, auch im Bereich von 100t oder mehr, misst und auswertet. Generell empfiehlt es sich, die eigenen Anforderungen an die Wägetechnik mit einem Fachmann zu diskutieren und somit die richtige Technik zu identifizieren, die zum Einsatz kommen soll.
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