Netbook und Handyvertrag
von Petra Haas am 04.10.2010 In den letzten Jahren haben sich die Prioritäten auf dem Mobilfunkmarkt verlagert, so dass es mittlerweile eher darum geht von überall auf das Internet zugreifen zu können, als zu telefonieren. Dabei ist die Möglichkeit mit dem Handy zu surfen schon ein vergleichsweise alte Technik, die allerdings durch technische Einschränkungen erst seit kurzer Zeit richtig zur Geltung kommt. Während man noch vor wenigen Jahren nur auf ausgewählte Seiten zugreifen konnte, die auf den kleinen Displays und den Textbasierten Browsern sehr spartanisch dargestellt wurden und aufgrund langsamer Netzanbindungen auch noch gefühlte Ewigkeiten zum Aufbau gebraucht haben, so überzeugen moderne Smartphones durch hochauflösende Displays mit Touchscreen-Navigation und zeitgemäße HTML-Browser stellen die Webseiten wie auf dem heimischen PC dar. Durch eine nahezu flächendeckende Verfügbarkeit des UMTS-Netzes gehören auch die langsamen Zugriffszeiten der Vergangenheit an. Auch die Anbieter haben diesen Trend erkannt und bieten allerhand passende Tarife für die Datennutzung an. Während der Zugriff in den älteren Tarifen noch über eine teure Minutenabrechnung lief, so greifen heutzutage die meisten Kunden zur Datenflatrate oder einem Volumentarif, bei dem ein bestimmtes monatliche, wöchentliches oder tägliches Kontingent zu einem Festpreis zur Verfügung steht, bei dem bei Überschreitung zusätzliche Gebühren fällig werden oder aber die Geschwindigkeit drastisch gedrosselt wird. Aber das mobile Internet ist nicht nur für Handynutzer interessant. Wen es der Beruf erlaubt finden sich bei schönem Wetter immer mehr Menschen, die mit dem Laptop oder dem Netbook aus dem Straßencafé oder aus dem Park heraus arbeiten. Wer Netbook und Handyvertrag sein Eigen nennt, der kann die SIM-Karte bequem in einen Datenstick einlegen, diesen mit seinem Netbook verbinden und surft von nun an über das UMTS-Netz im Internet.
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