Preiswert heißt nicht billig
von Andreas Mettler am 01.04.2011 Ein moderner Computer ist nur so gut wie die Software, die auf ihm betreiben wird. Ein leistungsstarker Rechner sieht ziemlich alt aus, wenn veraltete Software auf ihm betreiben wird. Umgekehrt zeigt ein Rechner starke Leistungsdefizite, wenn eine neue, mit hohen Anforderungen ausgestattete, Software eingesetzt wird, deren Anforderungen der benutzte Rechner nicht erfüllt. Software und Rechner müssen also zusammenpassen. Berücksichtigt man dies beim Kauf der gewünschten Programme, so bestimmt eigentlich nur der Geldbeutel darüber, welche Software man einsetzen will.
Aber eben dies, der Geldbeutel, kann einem so manchen Strich durch die Rechnung machen. Neue Software ist oft sehr teuer. Wobei der Ausdruck Software irreführend ist. Erwirbt man ein Softwarepaket, so erwirbt man in der Regel nur die Nutzungsrechte an der Software, also eine Lizenz, aber nicht die Eigentumsrechte an dem Programm selber. Für den Programmierer ist dies von Vorteil, kann er doch so für ein einmal geschriebenes Programm beliebig oft Verkäufe tätigen. Die hohen Kosten von aktueller Software schrecken jedoch oft potentielle Käufer ab. Gebrauchte Software kann hier Abhilfe schaffen. Anders als bei anderen Konsum- oder Investitionsgütern verschleißt Software nicht. Sie veraltet möglicherweise, behält aber alle ihre Eigenschaften so wie am ersten Tag. Der Vorteil liegt auf der Hand. Gute Software kann häufig als gebrauchte Software günstig gekauft werden.
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