Vorbauen für den nächsten Winter
von Andreas Mettler am 19.05.2011 Zwar ist die kältere Jahreszeit in diesem Jahr recht früh bereits vorüber, doch ein altbekanntes Sprichwort bescheinigt dem Klugen, dass er für die Zukunft vorsorgt und die nächsten Herbst- und Wintermonate kommen ganz gewiss. Jetzt, da einem das eigene Heizverhalten und Einzelheiten zum Wärmestrom und der Isolation in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus noch recht frisch in Erinnerungen sind, ist es ein besonders günstiger Zeitpunkt, sich auf den kommenden Winter vorzubereiten und einmal sorgfältig zu überprüfen, wo man in den letzten Monaten eventuell unnötig Geld ausgegeben hat, das man in der nächsten Saison einsparen könnte.
Vielleicht fiel einem auf, dass im Wohnzimmer die Elektro Heizung Kosten in ungewohnter Höhe verursacht hat. Vielleicht ging ein Großteil der Wärme durch schlecht verfugte Fenster hinaus. Man sollte bedenken, dass auch nicht benutzte Heizungen durchaus Kosten verursachen könnten, so dass die Idee, Heizkosten durch „Totalverweigerung“ zu sparen, nach hinten losgehen könnte. Wer jetzt schon vorsorgt, erfreut sich im kommenden Winter einer billigeren Heizkostenabrechnung. Materialien zur Verbesserung der Isolation sind derzeit preiswert zu kaufen. Eine moderne und preiswerte Lösung ist die Pelletsheizung, die nichts weiter als eine gewisse grundlegende Ausrüstung bedingt und auch einen gewissen Lagerplatz für die Pellets – kleine Holz- oder Pressspanklötze - erfordert. Wegen der preiswerten Anschaffung des Brennstoffes nimmt man auch die mindere Qualität in Kauf. Da die Brenndauer eines einzelnen Holzklotzes allerdings nicht sehr lang ist, benötigt man die Pellets in ausreichender Menge als Vorrat. Wer diesen Raum hat und die Möglichkeit, alles logistisch komfortabel umzusetzen, der wird sich an dieser Heizung sicherlich lange erfreuen.
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