LAN oder WLAN?
von Andreas Mettler am 02.06.2011 Früher musste man sich über diese Frage relativ wenig Gedanken machen, denn die Möglichkeit, verschiedene Rechner eines Netzwerks auch durch Funk mit einander zu verbinden, besteht noch nicht so lange. Die ersten Netzwerke, ob im privaten oder industriellen, gewerblichen Bereich, waren mit Kabeln verbunden. Natürlich gab es auch damals schon Klagen über die ganzen Kabel, die ja immerhin auch irgendwo untergebracht werden mussten, möglichst unauffällig am besten, so dass man sie einerseits nicht sieht, andererseits aber trotzdem gut erreichen kann, falls es nötig wurde, das Netzwerk zu erweitern oder die Wege der Leitungen zu verändern.
Auch zu Zwecken der Wartung oder Reparatur mussten die Kabel schnell auffindbar sein, und der Zugriff auf die Komponenten des Netzwerks sollte nicht den Einsatz von schwerem Werkzeug notwendig machen. Inzwischen besteht für jeden zu geringem Preis die Möglichkeit, sein Netzwerk komplett ohne Kabel einzurichten, und diese Möglichkeit wird gern genutzt. Der Kabelsalat fällt weg, die Verbindung der Rechner dauert nur wenige Minuten, da man lediglich an jedem angeschlossenen Rechner eine geeignete Hardware mit Antenne sowie die zugehörige Software installieren muss. Nach der anfänglichen Euphorie traten natürlich aber auch Schwächen der kabellosen Verbindung zu Tage, so dass heute wieder viele sagen, dass das althergebrachte Netzwerkkabel die beste Lösung sei. Für diese Ansicht gibt es verschiedene Gründe. Wenn man das Gefühl hat, die Datenübertragung, z.B. beim Seitenaufbau im Internet, sei nach der Umstellung auf WLAN viel langsamer als bei der anliegenden Bandbreite und Schnelligkeit der Verbindung zu erwarten, sollte man seinen Router überprüfen und ältere Geräte gegebenenfalls austauschen.
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