Auf Latein-Reise in Italien
von Andreas Mettler am 30.11.2011 Viele Menschen fragen sich, warum an den Schulen in Deutschland nach wie vor Latein gelehrt wird, obwohl es doch scheinbar eine tote Sprache ist. Der Nutzen des Lateinunterrichtes würde sich schließlich wohl kaum noch irgendwann im Urlaub zeigen, da nur die wenigsten Menschen trotz Lateinkenntnisse dazu in der Lage sind, auch tatsächlich in der alten Sprache zu sprechen. Auch in den Schulen wird schließlich zwar die Sprache gelehrt, jedoch nicht gesprochen – vielmehr sind hier scheinbar sinnlose Vokabelübungen, Übersetzungen und Grammatikübungen an der Tagesordnung. Wer jedoch so über die lateinische Sprache denkt, verkennt die Bedeutung der lateinischen Sprache für den gesamten großeuropäischen Raum und die historische Bedeutung Lateins, die gerade erst vor einigen Jahrhunderten durch den Siegeszug der englischen Sprache aufgrund der kolonialen Bestrebungen des vereinigten Königreiches England nach und nach abhandenkam, bereits zuvor auch schon von der französischen Sprache, der Sprache der Kunst abgelöst wurde.
Wer aber in Italien Ferienhaus und Unterkunft bucht, der wird dort vor allem in Rom, die nicht umsonst die ewige Stadt genannt wird, zahlreiche beeindruckende Relikte aus längst vergangenen Zeiten finden können – darunter zum Beispiel schon fast verwitterte Plätze, wie das Forum Romanum, von dem lediglich einige Steinsäulen übrig geblieben sind, aber auch riesige Tempel wie den Pantheon, der sicherlich den größten Lateinskeptiker zum Schweigen bringt. Eine Reise nach Italien lohnt sich aber nicht nur für die Menschen, die auf den Spuren der Vergangenheit wandern möchten, sondern auch für Urlauber, die lediglich nach Entspannung suchen. Selbstverständlich kann man nach einigen Tagen Sightseeing auch schlichtweg am schönen Sandstrand des Mittelmeeres einfach mal ausschalten.
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