Startseite - Beitrag schreiben - Artikel Schreibservice - Handeintrag in 150 Webkataloge - Kontakt - Impressum / Haftung

Das „Plug-in-Verfahren“ bei Hybridfahrzeugen

von Andreas Mettler am 11.01.2012
Der durch geradezu unglaubliche Mengen an in die Luft verpulverten Abgasen drohende Klimawandel und der Rückgang der natürlichen Ressourcen machen es nur allzu deutlich: die fossilen Brennstoffe wie Benzin und Diesel, mit denen bislang der allergrößte Teil unserer Fahrzeuge angetrieben wird, sind keinesfalls zukunftsträchtig und sollten möglichst schnell durch andere weniger umweltbelastende Maßnahmen ersetzt werden. Deswegen wird nun schon seit einiger Zeit nach Alternativen geforscht. Elektroautos wären eine Möglichkeit, emissionsfrei von A nach B zu gelangen, scheitern zur Zeit allerdings noch wegen der sehr geringen Reichweite an ihrer Alltagstauglichkeit. Momentan gelten Hybridfahrzeuge, die den zukunftsweisenden Elektromotor mit einem althergebrachten Brennstoffmotor verbinden, als die beste zur Verfügung stehende Lösung.

Das Thomas Lloyd Hybridfahrzeug, der von Fisker Automotive zur Zeit überaus erfolgreich hergestellte und erst kürzlich auf dem Markt erschienene Fisker Karma, erstaunt und überzeugt unter anderem durch das neuartige sogenannte Plug-in-Verfahren. Bei Plug-in Hybridfahrzeugen werden die Vorteile von Ressourcen und fossilen Brennstoff sparenden Elektroautos im Gegensatz zu „normalen“ Hybridfahrzeugen voll ausgenutzt, jedoch muss man sich bei ihnen nicht mit den doch recht starken Einschränkungen in der Nutzbarkeit, die sich bei reinen Elektroautos besonders wegen der fehlenden Reichweite leider noch nicht vermeiden lassen, herum schlagen. Der Vorteil gegenüber einem reinen Hybridfahrzeug liegt darin, dass man die vergrößerte Batterie nicht nur mit Hilfe des Brennstoffmotors, sondern zusätzlich dazu, direkt, nämlich durch einfaches Einstecken eines Steckers (auf englisch „plug-in“), aufladen kann. Dieses Aufladen kann an verschiedenen Spannungsquellen erfolgen. Zum einen an einer ganz normalen haushaltsüblichen Steckdose und zum anderen sind für die Zukunft sogenannte Schnellladestationen geplant, die an zentralen Orten stehen sollen und an denen man wie an einer öffentlichen Tankstelle mit Hilfe von Hochleistungskabeln in kurzer Zeit sehr viel Strom laden kann. Der weiterhin vorhandene Brennstoffmotor sorgt dafür, dass jederzeit auch Benzin oder Diesel nachgetankt werden kann, womit die Flexibilität gewährleistet und die Reichweitenprobleme beseitigt werden.
Themen
Ausbildung & Beruf
Auto & Mobilität
Computer
Eltern & Kinder
Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Handy & Telekommunikation
Hobby & Freizeit
Internet
Konsolen & PC-Spiel
Kredit & Geldanlage
Kunst & Kultur
Mode & Lifestyle
Musik & Medien
Natur & Tiere
Recht & Sicherheit
Religion & Esoterik
Rente & Versicherung
Reiseunterkünfte
Reiseziele & Reiseberichte
Schule & Bildung
Sport & Fitness
Unterhaltung, Spaß & Spiel
Werbung & Marketing
Wirtschaft & Business
Wissen & News
Wissenschaft & Technik
Wohnen & Immobilien