Diskrete Beratung bei Inkontinenz
von Andreas Mettler am 03.02.2012 Ein Problem welches hauptsächlich wenn auch nicht ausschließlich ältere Menschen betrifft ist die Inkontinenz. Im Verlaufe des Alters, wenn die meisten Muskeln im menschlichen Körper nur noch minimal beansprucht werden und sich dadurch zurückbilden, kann es auch dazu führen dass zum Beispiel im Falle einer Darminkontinenz der Verschlussmuskel im After nicht mehr korrekt funktioniert und hierdurch unangenehme Situationen geschehen können und den Betroffenen in erster Linie äußerst peinlich sind. Zwar sollte auch jedem klar sein, dass die Personen in diesem Fall rein gar nichts für ihre Krankheit können, allerdings werden Menschen die von Inkontinenz betroffen sind oft von anderen Menschen in die Isolation getrieben und ausgegrenzt, was an und für sich bereits ein bedauernswerter Zustand ist.
Dementsprechend ist es wichtig bei vorhandenen Mitteln und bereits getesteten Methoden für Aufklärung zu sorgen und die Patienten das Wissen zukommen zu lassen, dass sie ihr Schicksal eben keineswegs völlig apathisch ertragen müssen, sondern dass es vielmehr für sie eine Aussicht auf Heilung von Stuhlinkontinenz und sie sich dann wieder in das allgemeine soziale und gesellschaftliche Leben integrieren können. Neue Erkenntnisse in der Forschung diesbezüglich haben ergeben, dass vor allem das Training der betroffenen Muskeln in erster Linie dabei helfen kann gegen die Inkontinenz anzugehen. In der Kombination mit geeigneten Medikamenten, die vorher auf Verträglichkeit mit den betroffenen Patienten geprüft werden müssen, kann die Inkontinenz effektiv behandelt werden. Da viele Patienten allerdings Angst davor haben sich mit ihren Problemen an andere zu wenden muss hier eine diskrete Behandlung gewährleistet werden, damit die Menschen weiterhin ihre Selbstachtung wahren können.
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